Bergsträßer Anzeiger, August 2013

...Die Möblierten Herrn haben besonders beeindruckt. Jenseits von hochglanzpolierten orchestralen Palast­ensembles versprüht Wilhelm Wolfs feines Quintett viel authentisches Flair einer Zeit, in der Unterhaltungsmusik von guten Musikern mit guten Liedern serviert wurde. Auch die albernsten Texte hatten Charme und flackerten vor sprach­licher Gewandtheit. Die Profimusiker aus dem Raum Schwetzingen haben in Bensheim viele neue Fans gefunden......

Die Rheinpfalz, August 2013

...Selten hat man bei einem Konzert so spannende Geschichten über den frühen Jazz in Deutschland erfahren. Das hatte Pep und passte sehr gut . Wolf präsentierte mit seiner Band eine gelungene Mischung aus guter Musik, interessanten Informationen und viel Humor.....

Wiesbadener Tagblatt, Juni 2011

...Gut, wer rechtzeitig da war am Börnchen und einen Sitzplatz ergatterte, um "Wilhelm Wolf und den möblierten Herren" zu lauschen: feinster Sound der Zwanziger und Dreißiger Jahre von Klavier, Kontrabass, Schlagzeug und Klarinette, dazu gekonnter Gesang des Bandleaders, der mit höchst unterhaltsamen Texten, zum Teil aus der eigenen Feder, das Publikum begeisterte....

Schwabacher Tageblatt, November 2010

...Hinreißende Ohrwürmer. Filmschlager, Gassenhauer und Ohrwürmer aus den 1920er Jahren... ...in der vollbesetzten Schwarzachhalle... ...brillierten Wilhelm Wolf und seine "Möblierten Herren" aus Schwetzigen etwa mit "Bel Ami" von Theo Mackeben und mit Willi Kollos "Ich hab eine kleine Philosophie". ...Hinreißend auch ein weiterer Klassiker: "Ich weiß, es wird einmal ein Wunder geschehn". Den gelungenen Schlusspunkt setzte der Chor zusammen mit Wilhelm Wolf als Solist und dem Publikum mit dem bekannten Filmlied "Heimat, deine Sterne"... ...erst nach einer Zugabe und viel Beifall von der Bühne gelassen...

Schwetzinger Zeitung, Oktober 2010

...Was sie jedoch zu Gehör brachten, war keineswegs verstaubt. Frisch und stilsicher boten sie Swing, Foxtrott, Tango und Charleston, sie animierten zum Tanzen. Der Schwetzinger Sänger und Komponist Wilhelm Wolf, passend zu den fünf Herren elegant in Frack und Lackschuhe gehüllt, hatte ein Chansonprogramm zusammengestellt, das die 30er Jahre aufleben ließ. Mit seinem einschmeichelnden Bariton, der durchaus angetan war, weiche Knie zu bekommen, unterhielt er die Besucher... So macht Tanzen Spaß!

Schwetzinger Zeitung, Juni 2010

"Wilhelm Wolf und die möblierten Herren" heißt die Band, die am Sonntagnachmittag Lieder aus den 20er bis 50er Jahren zu neuem Leben erweckte und den Gemeindepark in einen klingenden Salon verwandelte. Dabei löste sie eine etwas andere Art von Fernweh aus: die Sehnsucht nach der guten alten Zeit... Die Lieder sind so nett, dass man einfach zuhören muss. Auch heute noch. Viele Leute sind an diesem Sonntagnachmittag in den Park gekommen, um sich auf das Einfache, das Schlichte in Musik und Dichtung rückzubesinnen.... Mit ironischem Unterton, leicht unterkühltem Charme und Pomadenfrisur präsentierten der galante Sänger und sein stilvolles Ensemble eine bunte Mischung aus Filmmusik und Schlagern aus der Zeit des Grammophons und des Wirtschaftswunders... Witzig und amüsant treffen die von Wolf verfassten Texte den Zeitgeist... Wie aus einer fernen Zeit erklingen musikhistorische Juwelen, die schnörkellos vorgetragen wurden und das zeitlos Moderne dieser Lieder offenbarten. Die Band spielt, was ihr und dem Publikum Spaß macht. Ob Chansons, alte Schlager oder eigene Kompositionen: Sie ist in jedem Genre der Popularmusik zu Hause. Die wandlungsfähige Stimme des Baritons vereint alles: das Heisere des Coupletsängers, den Belcanto und das Falsett des Tingeltangels. Wilhelm Wolf singt leicht und schmissig von Liebe, von ehelichen und außerehelichen Konflikten, von Flirts, Affären, den Träumen der Menschen und ihren kleinen Missgeschicken. Zwischendurch plaudert er charmant mit dem Publikum und dieses ist geneigt, ihm zu glauben, wenn er zum Abschluss einer gelungenen Veranstaltung versichert: "Ich weiß, es wird einmal ein Wunder geschehn und dann werden tausend Märchen wahr."

Mannheimer Morgen, März 2010

Eine unvergessliche Szene aus Billy Willders Film "Manche mögen‘s heiß": Marilyn Monroe singt und flüstert mit verführerisch dahin schmelzendem Augenaufschlag: "I wanna be loved by you". Bei Wilhelm Wolf und Band provoziert derselbe Song mit neuem Text, auf Deutsch, Lachfältchen um die Augen und ein unwillkürliches Glucksen im Hals. Denn da heisst es nun: "Was sagt denn das Schaf dazu?" Ja, was sagt das nun? Beim Auftritt von Wilhelm Wolf und seinen "Möblierten Herren" im John-Deere-Forum jedenfalls hätte es seine liebe Freude gehabt. Zumindest das Publikum hatte seinen Spaß, denn mit ihrem Repertoire kabarettistischer Lieder der 20er und 30e Jahre, von Ohrwürmern der 40er und 50er Jahre und mit ihren eigenen, neuen humorvollen Liedern schoss die Band den sprichwörtlichen Vogel einer zarten Komik ab. Geistreich und kurios in der Verbindung von Gewöhnlichem und Abstrusem. Wilhelm Wolf tändelt zuweilen mit seiner sanft-sauber unaufgeregten Stimme und dem Mikrofon, Michael Kolotuchin bringt an Klarinette, Saxofon und Querflöte so manches Zwischenspiel zum Leuchten. Michael Dalecke tastet sich am E-Piano mit Diskretion durch das Wesentliche an Begleitung, das nicht verzichtbar und zugleich wunderbar schön klingt. Thomas Bugert (Kontrabass) und Niclas Schmidt (Schlagzeug) tun im Continuo-Bereich das ihrige, um den Abend zu einem unvergesslichen Event zu machen. Klar, dass die fünf Herren auf dem Podium nostalgische Gefühle gegenüber dem Charme vergangener Tage wecken. Schnell bekommt der Zuhörer aber auch mit: Mit dem Chanson der Berliner Salons ist es auch heute nicht vorbei. Es kommt wieder, in neuer Gestalt und neuem Kleid, und es kommt nicht mehr nur aus Berlin. Und das ist doch gut so.

Schwetzinger Zeitung, Februar 2010

Gefeierte Premiere der Schlagerrevue "Bei mir biste scheen" mit einem überzeugenden Wilhelm Wolf... Es war und ist ein Abend für Wilhelm Wolf, der sich in der Regie von Joerg Steve Mohr von seiner brillanten Seite präsentierte. Für jedes Lied hatte er den beinahe originalen Tonfall im Stile der damaligen Gesangspraxis parat, die den Zuhörer schon mal eine alte Schellackplatte ahnen ließ. Stille Momente streute er gekonnt mit Gedichtzitaten ein. Exzellent setzte Wolf die Lieder von Zarah Leander und Marlene Dietrich um, ohne die Damen kopieren zu wollen. Gesang und Spiel machte Wilhelm Wolf zu einem großartigen Ganzen. Das "Caféhausorchester" begleitete grandios und stilsicher Lieder und Handlung. Das Publikum feierte zu Recht den Protagonisten.

Econo, April 2009

Es liegt ein Fluch über Peter. Ganz offensichtlich, denn der gute Kerl findet trotz unzähliger Versuche keine Frau. Wilhelm Wolf singt mit todernster Miene über den armen Tropf, die vier Möblierten Herren spielen dazu die Klänge von Sades "Smooth Operator". Beim Vers "An der Bar, es war ja klar: Frau Kurvenreich verlangte gleich ein Honorar" ertönt Gelächter im Publikum, und auch einige Tänzer auf der vollen Tanzfläche vergessen kurz ihre würdevolle Haltung und prusten los. Die musikalischen Zeitreisen der fünf Musiker reißen Tänzer und Nicht-Tänzer mit.

Tanz Mit !, Dezember 2008

Vier erstklassige professionelle Musiker... liebenswerter Sänger... eine der wenigen Musikgruppen, bei denen das Publikum frenetisch Beifall klatscht und am Veranstaltungsende vehement nach Zugaben ruft.